Wenn es wieder heiß wird in der Stadt und man nicht unbedingt schwimmen gehen möchte, dann kann man als Alternative auf den Hochwechsel fahren. Der hochgelegene Ausgangspunkt und die frische Bergbrise bieten Abkühlung und frische Luft für den geplagten Tal- und Stadtbewohner 😉 .

Ausgangspunkt der Tour ist der Steyersberger Schwaig, welchen man über Kirchberg am Wechsel mit dem Auto erreichen kann. Einfach durch den Ort durch fahren und dann Richtung „Molz“ halten. Die enge Straße führt direkt auf den auf 1.357m liegenden Parkplatz.

Von dort weg kann man auf einem breiten Forstweg Richtung „Kranichberger Schwaig“ gehen, wo die erste Hütte wartet. Wer NICHT zur Hütte geht, sondern dem Forstweg weiter folgt, kommt zur schönen „Bärenlacke“ – einem kleinen Gebirgsteich.

Ich nahm die Abkürzung zur Hütte und ging gleich weiter zum „Dreiländer“-Eck.

Wer – ähnlich wie ich – nicht den selben Weg zweimal gehen möchte, hält sich hier links und folgt der roten Markierung (welche auch mit einer blauen „WA“-Beschriftung versehen ist). Nach einiger Zeit streift man die Grenze zur Steiermark und kommt direkt auf den Hochwechsel auf 1.743m.

Dort gibt es ein kleines Gipfelkreuz und eine Kapelle, welche an die Gefallenen der Kriege erinnert. Gut Essen kann man im „Wetterkoglerhaus“, aber Achtung: Hunde müssen in der Hütte einen Beißkorb tragen – es werden sogar welche gratis zur Verfügung gestellt.

Da ich früher immer mit Hund unterwegs war, besuchte ich diese Hütte nie. In meinem speziellen Fall fand ich die „ausnahmslose“ Vorgabe als unangebracht (eine Leine muss reichen bei einem 18 Jahre alten Hund!).

Nachdem man die Aussicht und das Essen genossen hat, geht man wieder die Strecke zurück, bis man zur Forststraße gelangt. Beim Rückweg habe ich mich für den Forstweg entschieden um meine Knie zu schonen.

Am Dreiländer-Eck angekommen kann man nun entweder wieder Richtung Kranichberger Schwaig gehen oder eine ausgedehnte Runde Richtung Feistritzer Schwaig wagen.

Letztere wählte ich dieses mal und bog am Dreiländer-Eck rechts ab. Dem Forstweg folgend kam ich nach einiger Zeit zu einer Kreuzung, die jedoch gut beschildert ist – hier biegt man der Markierung folgend links ab. Über eine schöne Wald- und Wiesen-Strecke erreicht man die Hütte am Feistritzer Schwaig. Auch hier kann man einkehren – da ich jedoch schon spät dran war, ging ich weiter.

Wer eine Tagestour macht, kann sich nach der Hütte rechts halten und über die Route zum „schwarzen Herrgott“ noch den Kampsteiner Schwaig besuchen.

Mein Ziel war jedoch der Steyersberger Schwaig, also bog ich links ab und folgte den Wegweisern. Hier darf man NICHT die Wegzeit unterschätzen – eine gute Stunde braucht man um vom Feistritzer zum Steyersberger Schwaig zu gelangen!

In Summe ist die Strecke über 16km lang und man kann – mit Pausen – etwa 5-6 Stunden Gehzeit einplanen.

Die Strecke ist auch für Kinderwägen geeignet, da man jeden Abschnitt alternativ auch über die Forstwege befahren kann.

Mit meinem Hund bin ich die Strecke sehr gerne gegangen, jedoch muss man auf die vielen weidenden Kuhherden Acht geben. Jeder Hundebesitzer sollte in solchen Situationen den Hund anleinen und unter Kontrolle halten können.

Fotos:

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NIKON D90 (18mm, f/14, 1/800 sec, ISO200)
Die Hütte (Kranichberger Schwaig). Wer diesem Weg folgt, kommt direkt zur Hütte – wer rechts am Forstweg weiter geht, kommt zur schönen Bärenlacke.

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NIKON D90 (18mm, f/10, 1/400 sec, ISO200)
Gäste sind bei der Hütte sehr willkommen.

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NIKON D90 (18mm, f/5, 1/100 sec, ISO200)
Hinter der Hütte gibt es einen Abkürzer. Für Kinderwägen ist dieser Abschnitt nicht geeignet – hierfür muss man dem Forstweg weiter folgen.

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NIKON D90 (45mm, f/6.3, 1/160 sec, ISO200)
Pilz am Wegesrand

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NIKON D90 (40mm, f/7.1, 1/125 sec, ISO200)
Blumen-Makro

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NIKON D90 (10mm, f/4, 1/125 sec, ISO6400)
Die Kapelle am Hochwechsel mit ihrem beeindruckenden Dach.

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NIKON D90 (10mm, f/22, 1/125 sec, ISO200)
Das Gipfelkreuz des Hochwechsels mit der Kapelle im Hintergrund.

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Das Wetterkoglerhaus

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NIKON D90 (10mm, f/11, 1/500 sec, ISO200)
und zurück gehts Richtung Dreiländer-Eck

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NIKON D90 (15mm, f/7.1, 1/200 sec, ISO200)
Hier die besagte Kreuzung Richtung Feistritzer Schwaig. Rechts sieht man die Wegweiser! Folgerichtig also LINKS halten und diesem (leicht zugewachsenen) Weg folgen!

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NIKON D90 (10mm, f/8, 1/250 sec, ISO200)
Über Wald- und Wiesenwege geht es Richtung Hütte.

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NIKON D90 (10mm, f/9, 1/320 sec, ISO200)
Die Hütte am Feistritzer Schwaig lädt zum Verweilen ein.

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NIKON D90 (58mm, f/13, 1/2500 sec, ISO200)
Die Sonnenuntergänge am Abend sind dort besonders beeindruckend.

Karte:

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