ich NIKON D90 (10mm, f/8, 1/250 sec, ISO200)

Schön, dass du meine Seite besuchst und wissen möchtest, wer sich HINTER der Kamera befindet.

Auf dieser Seite möchte ich ein paar Informationen über mich und mein Hobby preis geben – die Frage die sich für mich stellte: WIE mache ich es? Steckbriefartig? In Form einer kleinen Vorstellung, wie es mein Bruder machte?

Ich entschied mich für eine Mischform aus Steckbrief und einer Art Interview-Form, die einige der wesentlichen Fragen beantwortet, welche ich in Laufe der Zeit von meinen Besuchern erhalten habe. Zuerst folgt der Steckbrief (für die Leute die wenig Lesen wollen bzw. nur das Wesentliche interessiert), dann das Interview.

Fakten über MICH

Name: Michael Tichy
Nicknames: MiTi, Bluefox
Alter: 35 Jahre
Wohnort: Wien, Österreich
Erste Digital-Kamera: AGFA CL50, 2003
weitere Kameras: Nikon D50
Nikon D90
Sony NEX5-N
Canon Powershot S2
Canon Powershot D10 (Unterwasser)

Fakten über meinen Hund

Name: Sindy
Alter: Geboren: 11. April 1997
Gestorben: 11. März 2016 (Altersschwäche)
Rasse: kleiner Münsterländer
Die 1000er Touren

Meine Touren, die über 1000m Seehöhe gingen

 

Das Interview

INTERVIEW

Erzähle einmal etwas über dich, wie heißt du, woher kommst du, etc…

Mein Name ist Michael Tichy, ich bin 35 Jahre alt und wohne in Wien.

Seit wann fotografierst du und was war deine allererste Kamera?

Gute Frage! Ich glaube am sinnvollsten trennt man da in Digitalfotografie und Analogfotografie. Für Analog muss ich gestehen war ich wohl noch etwas zu jung um das Thema so richtig ernsthaft zu betreiben, aber ja: meine ersten Fotos entstanden als ich in die Volksschule ging und einen dieser Fotoapparate von meinen Eltern geschenkt bekam, wo man mittels Ein- und Ausziehen des Gehäuses den Film weiter transportierte 🙂

Und wann begann es mit der Digitalfotografie bei dir?

Das war eigentlich eher ein „Nebeneffekt“. Eigentlich komme ich ja aus der Photoshop-Ecke (Webdesign, Art) und da brauchte man immer wieder lizenzfreie Bildrechte – oder man machte eben die Fotos selber. Letzteres führte dann zu meiner ersten Digitalkamera.

Meine erste Digitalkamera war eine AGFA CL50, welche ich 2003 gebraucht von einen Arbeitskollegen meines Bruders kaufte. Die Kamera verfügte über einen sagenhaften 1,3 MPx Sensor und hatte einen 3fach-optischen Zoom. Die Kamera wurde mit 4 AA-Batterien und einer SMART-MEDIA-Karte gefüttert.

Aus heutiger Sicht sicher am skurillsten war jedoch der sogenannte „Sun-Catcher“.Da die LCD-Bildschirme damals noch qualitativ sehr schlecht waren – und obendrein auch noch hungrige Stromfresser – gab es eine Art „Sonnenklappe“ auf der Kamera. Wenn also die Sonne schien und ein kontrastreiches, starkes LCD-Bild nötig war, öffnete man den Deckel, hielt die Öffnung in Richtung Sonne und die Lichtstrahlen verstärkten dann das LCD-Bild.

Kurzum: Nach mittlerweile 14 Jahren hat sich viel getan und was sich heutzutage als fast schon „mittelalterlich“ anhört, war zur damaligen Zeit state-of-the-art 😉

Wie ging es dann weiter?

Mit der CL50 bin ich relativ rasch an meine Grenzen gestoßen. Als dann auch noch Fehlfokusierungen während des Zoomes hinzu kamen war klar, dass eine neue Kamera her muss. Da ich zur damaligen Zeit aber noch recht knapp bei Kassa war, kamen große Spiegelreflex-Kameras leider aus finanziellen Gründen nicht in Frage. Aber es tat sich ein neuer Markt auf – die Bridge-Kameras waren dabei, eine entscheidende Rolle am Markt einzunehmen.

Funktional einer Spiegelreflex nahezu ebenbürtig, qualitativ besser als jede Kompaktkamera und das wichtigste: günstig in der Anschaffung – die Canon Powershot S2 erfüllte das, was ich haben wollte und mir auch leisten konnte und wurde 2005 gekauft.

Den Kauf habe ich nie bereut und diese Kamera ist auch heute noch teilweise im Einsatz und behält bei mir einen Ehrenplatz – denn sie war der Funke, der die Leidenschaft zum Fotografieren bei mir erst entfachte.

Wann und wie bist du dann zur DSLR-Fotografie (digitale Spiegelreflex) gekommen?

Nun, das muss bereits so gegen 2006 gewesen sein. Zwar bot die Powershot S2 einiges an Funktionalitäten und Möglichkeiten, hatte aber auch ihre Schwächen. Vereinfacht gesagt war sie in meinen Augen doch eher eine „Schönwetter“-Kamera. Bei schlechten Lichtverhältnissen hatte man oftmals nur zwei Möglichkeiten – auf gewisse Fotos verzichten oder die ISO-Werte hochschrauben – letzteres führte Teils zu argen Rauschverhalten. Zu dieser Zeit eröffnete Nikon mit der D50 den Preiskampf im Low-Budget Bereich der DSLR-Fotografie. Zwar hatte Canon mit der EOS 350D ebenfalls ein sehr gutes Angebot am Markt, doch für mich fiel die Wahl auf Nikon und ich bereue es bis heute nicht.

Die D50 ist auch heute noch im Einsatz. Meistens nutze ich die Kamera als Zweitkamera, wenn ich eine Situation (zB Feuerwerk) mit mehreren Kameras gleichzeitig aufnehmen möchte. Auch kam immer wieder die D50 zum Einsatz, wenn die anderen Kameras beim Service waren.

Aufgrund des Umstandes, dass bei der D50 ab 30.000 Auslösungen mechanische Verschleisserscheinungen aufgetreten sind (ab und zu bleibt zB der Spiegel hängen oder der Vorhang schließt sich nicht ganz – Reparaturkosten wären aber zu hoch (>400 EUR)), wurde sie defakto in Rente geschickt und wird nur mehr bei speziellen Anlässen verwendet 🙂

Mit was fotografierst du heute?

Nun, das ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn DIE EINE Kamera gibt es eigentlich nicht. Mein „Arbeitstier“ ist derzeit definitiv die Nikon D90, die dank meines immer stetig wachsenden Obejktiv- und Zubehör-„Arsenals“ ein sehr breites Anwendungsspektrum abdeckt.

Neben der D90 benutze ich auch gerne die Sony NEX5-N (Systemkamera/EVIL), deren große Stärke das unglaublich geringe Gewicht (im Vergleich zu einer DSLR) und die tolle Bildqualität ist.

Da mich auch Unterwasseraufnahmen interessieren, mir aber die Gehäuse der einzelnen Kameras zu teuer und zu unflexibel sind, schaffte es erneut eine Canon, die Powershot D10, in meine Kamerasammlung.

Neben diesen drei oben genannten Kameras sind wie gesagt vereinzelt noch die Canon Powershot S2, die Nikon D50 und ein paar andere Kameras im Einsatz.

Seit 2016 gibt es auch vermehrt Videos die du online stellst – wie kam es dazu? Wirst du jetzt mehr filmen als fotografieren?

Meine erstes Video habe ich streng genommen bereits 2008 gemacht ;-). Der neu erworbenen Nikon D90 wurde eine Video-Funktion spendiert und diese wollte ich einfach einmal ausprobieren.

Das Ergebnis stellte ich damals auf Youtube. Obwohl das Video alles andere als professionell war, wurde es ingesamt 24.000 Mal angesehen (Stand Jänner 2017). 😉

Der richtige „Durchbruch“ war aber definitiv im Oktober 2016. An einen verregneten Sonntag wollte ich etwas neues ausprobieren und bastelte mir ein kleines Video aus alten Aufnahmen zusammen.

Bisher schreckte mich vor allem der hohe Zeitaufwand ab um Filme zu machen – doch Instagram lässt nur einminütige Filme zu, also hatte ich mit relativ wenig Schritten rasch ein nettes Testvideo beisammen.

Was zu Beginn nur eine Spielerei war, gefiel mir dann doch ganz gut und so stellte ich das Filmchen online. Die Resonanz war überwältigend positiv und bewog mich dazu weiter zu machen.

Als kurz darauf bei Amazon ein „Blitzangebot“ für eine VTIN HD-Kamera um 60€ online ging, war’s geschehen. Seither mache ich – ab und zu – Filme.

Natürlich fotografiere ich auch weiterhin – für mich gibt es hier kein „entweder/oder“. Vielmehr sehe ich das „bewegte Bild“ als logische Ergänzung zur Fotografie. Manche Stimmungen und Eindrücke lassen sich wunderbar als Foto festhalten, bei anderen ist ein Film besser geeignet.

Wichtig ist, dass es Spaß macht – und das tut es mittlerweile. Die Software ist einfacher geworden und die VTIN Action Cam liefert unkompliziert wunderschöne Aufnahmen. Auch habe ich gelernt, dass weniger oft mehr ist – die einminütigen Filme reichen völlig aus für ein gutes Story-Telling.

Mittlerweile kombiniere ich Film und Foto um das beste aus beiden Welten zu vereinen – tolle, detailreiche Fotos, gepaart mit Musik und Bewegung.

Es macht richtig Spaß zu Filmen und das ist es, was zählt. Wir werden sehen wie es weiter geht 😉

Was hat es mit deinen Nicknames MiTi und Bluefox auf sich?

Dfavicoas ist historisch einfach gewachsen – mein erster Nickname lautete MiTi und den hatte ich bereits mit 16 Jahren. Eine konkrete Bedeutung hat er nicht, es sind einfach meine Initialien (Michael Tichy). Die Idee stammt übrigens nicht einmal von mir – zu meiner Schulzeit hatte ich eine Englisch-Professorin, welche grundsätzlich Ihre Schüler nur mit den ersten beiden Buchstaben des Vor- und Zunamens aufrief – ziemlich schräg. So entstand also „MiTi“.

Bei Bluefox war es etwas anders. Während meiner Schulzeit wollte ich ich mich als Webdesigner versuchen und so brauchte es eine Marke. Nachdem mir Füchse immer schon gut gefallen haben und die Farbe Blau meine Lieblingsfarbe ist, kombinierte ich beides um ein Unikat zu erschaffen – und so entstand bluefox.

Die fetten Jahre für Webdesigner waren aber schnell vorüber und so blieb nur mehr die „Marke“ übrig. Da ich den blauen Fuchs seit Jahren als Avatar einsetze, ist er irgendwann Teil meiner Internet-Identität geworden.

Typ180.at – was hat es damit auf sich und was hast du damit zu tun?

Typ180.atNun, ich bin wohl dort so etwas wie der technische Admin/Webdesigner. Die Webseite gehört meinem Bruder.

Da es damals im Internet zu alten Steyr-Traktoren keinerlei Informationen gab, kombinierten wir einfach die Leidenschaft, das Expertenwissen und den Pioniergeist meines Bruders mit meinen technischen Kenntnissen in Webdesign und Seitenprogrammierung. Unsere Webpräsenz gibt es mittlerweile seit über 17 Jahren – und wir denken nicht daran aufzuhören 😉

Wer ist eigentlich der Hund, der ständig auf den Fotos auftaucht?

hk_noexifDas war meine ständige Begleiterin – nämlich meine Hündin Sindy. Sie wurde fast 19 Jahre alt und war eine reinrassige ‚kleiner Münsterländer‘-Dame. Von klein auf ist sie bei uns aufgewachsen (oder ich mit ihr? Wie mans nimmt! :D) und war immer mit dabei, wenn wir unsere Fototouren machen. Eigentlich war sie es erst, die mich so richtig in die Natur hinaus brachte und daraus folgend zur Naturfotografie 🙂

Am 11. März 2016 verstarb sie leider an Altersschwäche und hinterlässt eine riesige Lücke.

Seit Anfang 2015 taucht auch immer wieder ein zweiter Hund  in deinen Fotos auf – wer ist denn das? Hast du einen neuen Hund?

hk_noexifNicht direkt – das ist Coco, eine Sennenhund-Mischlingshündin. Coco gehört Claudia und als wir beide ein Paar wurden, haben wir quasi damit indirekt auch eine Art „Hunde-Patchwork-Family“ gegründet ;-). Leider war die Beziehung aber nicht von Dauer, daher erscheint Coco leider nur mehr auf Archiv-Aufnahmen 🙁

Es gibt aber auch andere Hundefotos…

Richtig! Alles Hunde von guten Freunden oder Bekannten. Sollte ich mir wieder einen Partner mit der kalten Schnauze anschaffen, dann wird das natürlich sofort im Blog vermerkt 😉