Das Habachtal hatte ich bereits die vergangenen Jahre besucht. Da mein Hund nicht gerade der Jüngste war, wanderten wir immer vom Alpengasthof „Alpenrose“ hinunter ins Tal.

Dieses Jahr jedoch wollte ich tiefer ins Tal wandern und so entschloss ich mich die „Neue Thüringer Hütte“ zu besuchen.

Mit dem „Smaragdbus“ ging es am Vormittag zum Gasthof Alpenrose. An der „Moa-Alm“ vorbei wanderte ich bis zum Tal-Ende auf etwa 1800m Seehöhe – danach stand ich quasi am Gletscher an. Ein beeindruckender Wasserfall prasselte hier ins Tal hinab und ist die Lebensader für eine Vielzahl an alpinen Pflanzen.

Über einen relativ anstregenden Aufstieg kommt man auf die oberen Almen auf 2200m Seehöhe, wo sich auch die Neue Thüringer Hütte befindet.

Hier kann man ausgezeichnet Essen! Über einen Klettersteig kann man dann wieder hinunter ins Tal wandern.

Die Gehzeit beträgt – ohne Pause – etwa 6,5 Stunden. Trittsicherheit ist unbedingt erforderlich – ein falscher Schritt kann hier tödlich enden – vor allem beim steilen Abstieg.

Da das Wetter rasch umschlagen kann, sollte eine Regenjacke immer dabei sein – auch ich kam (leider) unerwartet in eine Regenfront hinein – hier braucht es dann eine gute Regenjacke und vor allem rutschfeste Wanderschuhe!

Ich persönlich würde mit meinem Hund diese Strecke NICHT gehen, da die Geröllhalden recht schwierig zu gehen sind und viele Weg-Strecken durch Unwetter zerstört waren und nur mit Kletter-Einlagen überwunden werden konnten.

Andere Wanderer hatten jedoch einen Hund dabei und meinten, dass dieser die Stellen problemlos meistern kann. Trotzdem denke ich, dass das nicht unbedingt sein „muss“ – wenn der Hund abstürzt, dann kann das fatal enden. Auch zu Bedenken ist: In meinem Fall lagerten zweimal Kühe direkt am Weg und man kann an diesen Stellen NICHT ausweichen.

Da mein Hund und ich bereits einmal von rabiaten Kühen in der Krimmler Ache verfolgt wurden (trotz Leine und keinerlei Provokation durch den Hund), bin ich bei den „sanften Wiederkäuern“ etwas vorsichtig geworden, wenn Hunde dabei sind.

Aber genug getextet, hier finden sich meine Eindrücke in gewaltigen Fotos wieder 😉

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SONY NEX-5N (31mm, f/8, 1/200 sec, ISO100)
Zu Beginn macht sich eine ganze „Horde“ an Wanderern Richtung Talende auf – am Ende war ich ganz alleine 😉

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SONY NEX-5N (55mm, f/9, 1/250 sec, ISO100)
Das Tal ist eine herrliche Kulisse für Fotografen

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SONY NEX-5N (18mm, f/6.3, 1/160 sec, ISO100)
Die Licht- und Schattenspiele sind traumhaft schön

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SONY NEX-5N (18mm, f/7.1, 1/200 sec, ISO100)
Riesige Felswände thronen auf beiden Seiten und in der Mitte ist der Habach

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SONY NEX-5N (18mm, f/6.3, 1/160 sec, ISO100)
Almvieh gibt es genügend vor Ort

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SONY NEX-5N (55mm, f/8, 1/200 sec, ISO100)
Auch einen Falter konnte ich beim Aufwärmen beobachten

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SONY NEX-5N (18mm, f/8, 1/640 sec, ISO100)
Der Bach wird immer kleiner, der Wanderweg immer schmaler

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SONY NEX-5N (18mm, f/6.3, 1/160 sec, ISO100)
Das Wasser hat die Landschaft definitiv gezeichnet – Furchen mit Wasserfällen zerklüften das Land

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SONY NEX-5N (23mm, f/8, 1/250 sec, ISO100)
Die Kühe sind vor Ort recht gelassen und haben auch keine Probleme sich ablichten zu lassen

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SONY NEX-5N (18mm, f/8, 1/320 sec, ISO100)
Immer tiefer geht es ins Tal hinein

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SONY NEX-5N (18mm, f/7.1, 1/200 sec, ISO100)
Wasserfälle fallen vielerorts fast senkrecht ins Tal

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SONY NEX-5N (18mm, f/8, 1/200 sec, ISO100)
Ein Selfie als Erinnerung 🙂

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SONY NEX-5N (46mm, f/7.1, 1/160 sec, ISO100)
Tosende Wasserfälle gibt es auf jeder Felswand zu bestaunen

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SONY NEX-5N (18mm, f/11, 1/250 sec, ISO100)
Je tiefer man ins Tal vordringt, umso höher wird der Anstieg

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SONY NEX-5N (35mm, f/8, 1/250 sec, ISO100)
Auch die Felsen werden rauher

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SONY NEX-5N (18mm, f/10, 1/200 sec, ISO100)
Impressionen am Talende

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SONY NEX-5N (18mm, f/8, 1/250 sec, ISO100)
Man wirkt richtig klein bei so massiven Gebirgszügen

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SONY NEX-5N (18mm, f/7.1, 1/200 sec, ISO100)
Der Wasserfall und seine Blumenpracht ist sicher ein Highlight am Ende des Tals

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SONY NEX-5N (18mm, f/8, 1/320 sec, ISO100)
Saftige Wiesen

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SONY NEX-5N (30mm, f/5.6, 1/125 sec, ISO100)
Blauer Eisenhut

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SONY NEX-5N (18mm, f/7.1, 1/200 sec, ISO100)
Das Gletscherwasser rauscht hier in die Tiefe

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SONY NEX-5N (55mm, f/8, 1/250 sec, ISO100)
… und hinterlässt bizarre Zeichnungen im Gestein

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SONY NEX-5N (32mm, f/8, 1/320 sec, ISO100)
Auch den Gletscher kann man von hier aus bereits sehen

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SONY NEX-5N (18mm, f/8, 1/200 sec, ISO100)
Mittlerweile ist man auf eine Art Plateau angekommen

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SONY NEX-5N (18mm, f/8, 1/250 sec, ISO100)
Auch hier sind die zerklüfteten Felsformationen beeindruckend schön

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SONY NEX-5N (18mm, f/8, 1/800 sec, ISO100)
Der Blick auf die Gletscherwelt bei strahlend blauem Himmel – innerhalb von etwa 45 Minuten wird es hier Starkregen geben

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SONY NEX-5N (38mm, f/8, 1/320 sec, ISO100)
Die „Neue Thüringer Hütte“ – sehr schön, sehr gastfreundlich – und gutes Essen!

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SONY NEX-5N (18mm, f/9, 1/200 sec, ISO100)
Ich befinde mich wieder am Rückweg – und die Wolken ziehen sich schon zusammen

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SONY NEX-5N (55mm, f/7.1, 1/160 sec, ISO100)
Einige wenige Sonnenfenster gibt es aber noch

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SONY NEX-5N (18mm, f/9, 1/200 sec, ISO100)
Jetzt geht es wieder hinunter ins Tal – der Wasserfall ist schon weit entfernt

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SONY NEX-5N (18mm, f/5.6, 1/125 sec, ISO100)
Trittsicherheit ist gefragt – wer hier ausrutscht und fällt, der fällt tief

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SONY NEX-5N (18mm, f/5.6, 1/125 sec, ISO100)
Hier unten bin ich gegangen – beeindruckend dies aus so einer Perspektive zu sehen

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SONY NEX-5N (18mm, f/4.5, 1/80 sec, ISO100)
Der Weg führt über Treppen und Stege – diese sind recht stabil gebaut und gewährleisten einen sicheren Abstieg

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SONY NEX-5N (38mm, f/8, 1/320 sec, ISO100)
Das letzte Foto – hier regnet es bereits (weisse Pünktchen) – ich schaffe es aber rechtzeitig zum Smaragdbus, welcher gegen 17:00 wieder ins Tal fährt.

Karte:

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